Bilaterale Kooperation in Bildung und Forschung: Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ) mit Russland

In naher Zukunft werden Patienten mittels elektronischer Patientenakten (Personal Health Record (PHR)) in der Lage sein, ihre eigenen Gesundheitsinformationen zu kontrollieren und zu verwalten. Der Nutzen dieser Innovation zeigt sich in Kosteneinsparungen, der Fehlerverringerung und der verbesserten Kommunikation. Zum aktuellen Zeitpunkt kämpfen die PHR-Anbieter mit diversen Fragestellungen bzgl. der Sicherheit, der Einhaltung von Richtlinien und der Interoperabilität. In diesem Projekt werden die wichtigsten Fragestellungen identifiziert, um eine Nutzung von PHR Anwendungen im europäischen Gesundheitswesen zu ermöglichen. Das Ergebnis des Projekts wird ein innovativer Lösungsansatz für die Verwaltung, Entwicklung und Verteilung einer PHR Anwendung unter Beachtung der Fragestellungen der Sicherheitsaspekte, der einzuhaltenden gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien und der Interoperabilität des Gesundheitswesens in Deutschland und Russland sein. Ausgehend von der Komplexität der PHR Anwendungsentwicklung werden die Ergebnisse signifikante Implikationen für die Erhaltung und Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit des deutschen und russischen Gesundheitswesens haben.

Kooperationspartner: University of Cologne, Keldysh Institute of Applied Mathematics, Russian Academy of Sciences (KIAM RAS)