Studentische Arbeiten

Die im Folgenden dargestellten Themen bieten einen thematischen Überblick über die möglichen studentischen Arbeiten an der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik und Information Systems Quality.

Alle hier vorgestellten Themen können, sofern nicht anders bezeichnet, im Rahmen einer Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit vergeben werden. Daher erfolgt eine konkrete Ausgestaltung der jeweiligen Themen in Absprache mit der Juniorprofessur. Die Ausarbeitung der jeweiligen Themen kann sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache erfolgen.

Write your Master Thesis in Australia!

Applications are invited from suitable qualified current Master students for an opportunity to write their Master Thesis at the Information Systems School at Queensland University of Technology. Thesis projects circle around innovation in the retail sector and will be conducted in close collaboration with our industry partner Woolworths to combine rigorous academic research with practical relevance. The student will work in the ongoing collaboration between the Information Systems School at Queensland University of Technology and Woolworths. The initiative’s objective is to conduct applied research on business, process, and technology innovation as well as on the management of innovation processes in organisations. The domain of the initiative is the retail sector, with a particular focus on supermarket operations. Research topics are selected from a variety of business, management, process, service, and IT-components. As a result, individual projects feature different research strategies and are preferably conducted with holistic and multi-disciplinary research approaches.

Contact: Prof. Dr. Ali Sunyaev

Information Privacy and Health IT

In current IT environments, users are in the disadvantage since they neither have access to the information required to choose those IT offerings catering best to users’ interests nor can they observe whether providers act in a way congruent with users’ interests. Thus, there is a wealth of research opportunities with a focus on empowering users to take a more active role and to make informed decisions when selecting, adopting, and using IT offerings.
Health IT constitutes a research domain where information privacy is of particular importance if users want to benefit from health IT use while avoiding potential harm through privacy infractions in the long term.

Contact: Tobias Dehling

Konsumentenverhalten im Bereich Connected Car / Car-to-X

Die Detecon International GmbH ist ein deutsches Management- und Technologieberatungsunternehmen und Tochtergesellschaft der T-Systems International GmbH.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Masteratarbeit soll das Konsumentenverhalten im Bereich Connected Car / Car-to-X empirisch erforscht werden. Car-to-Car- und Car-to-Infrastructure-Communication (Car-to-X) bilden einen Teilbereich des Überbegriffes „Connected Car“. Im Rahmen der Arbeit soll eine quantitativ-empirische Studie unter Anleitung von erfahrenen Detecon-Beratern eigenständig geplant, realisiert und ausgewertet werden.


Ansprechpartner: Stephan Schneider

Extracting Information Security and Privacy Practices with Natural Language Processing and Machine Learning

IT environments are characterized by increasing interconnectedness and complexity, fast-paced innovation, penetration of nearly all aspects of daily life, and global access to a sheer endless number of IT offerings. Users must be enabled to make informed decisions about selection and use of IT offerings. This requires that information security and privacy practices of IT offerings are made transparent. Information security and privacy practices are however often conveyed in natural language. Final theses in this subject area should focus on leveraging Natural Language Processing and Machine Learning to extract information security and privacy practices from natural language conveyed in text form.


Contact: Tobias Dehling

Dynamische Zertifizierung von Cloud-Services

Dynamische Zertifizierungen besitzen das Potenzial, das Cloud-Computing-Umfeld langfristig sicherer zu gestalten, indem sie kontinuierlich sicherstellen, dass ein Cloud-Service definierte Zertifizierungsanforderungen einhält.


Im Rahmen studentischer Arbeiten steht eine breite Palette an Themen zur Verfügung, unter anderem zur Identifikation von Anforderungen und Risiken sowie zur (Prozess)-Gestaltung und Implementierung einer dynamischen Zertifizierung.

 

Ansprechpartner: Sebastian Lins, Pascal Grochol

Cloud Computing im Gesundheitswesen

Die Adoption von Cloud Computing im Gesundheitswesen birgt viele potentielle Vorteile für Patienten, Gesundheitsdienstleister und die Gesellschaft als Ganzes. Jedoch sind mit dem Einsatz dieser Technologie auch Risiken und Herausforderungen verbunden, die es zu adressieren gilt.


Im Rahmen studentischer Arbeiten besteht eine Vielzahl von möglichen Themen bezogen auf die Risiken und Herausforderungen der Adoption von Cloud Computing im Gesundheitswesen. Hierzu gehören bspw. der Status Quo des Einsatzes von Cloud Computing in Krankenhäusern und Kliniken oder die Identifikation relevanter Anforderungen an die Informationssicherheit und Vertraulichkeit.

 

Ansprechpartner: Scott ThiebesFangjian Gao

Frontend-Testing: Konzeption und (prototypische) Umsetzung einer Infrastruktur zur automatisierten Ausführung von Benutzer-/Frontend-Tests für (mobile) Applikationen auf Basis von Webtechnologien (Externe Arbeit)

 

Die antwerpes ag erstellt sowohl mobile Applikationen als auch typische Internetanwendungen und setzt dabei im Frontend auf Webtechnologien ( JavaScript, HTML, CSS). Fu?r die Ausfu?hrung von automatisierten Benutzer-/Frontend-Tests gibt es allerdings noch keinen einheitlichen Prozess. In der Regel erfolgt das Durchfu?hren der Tests manuell und nicht regelma?ßig.

Im Rahmen der Arbeit soll ein solcher Prozess inkl. Infrastruktur definiert und umgesetzt werden. Dies beinhaltet neben der automatisierten und regelma?ßigen Ausfu?hrung der Tests auch ein Vorgehen fu?r deren Definition und Pflege.

 

Ansprechpartner: Stephan Schneider

 

 

Entwicklung und Implementierung einer Engine zur semantischen Strukturierung von medizinisch-wissenschaftlichen Inhalten (Externe Arbeit)

 

Entwicklung von Techniken und Methoden zum effizienten Suchen medizinisch-wissenschaftlicher Inhalte anhand vorhandener Ontologien und Klassifikationssysteme sowie Implementierung wiederverwendbarer, semantischer Indexierungs- und Verschlagwortungskomponenten (Datenbank, API) unter Verwendung des Unified Medical Language Systems (UMLS) sowie Medical Subject Headings (MeSH) des NIH bzw. der U.S. National Library of Medicine.

Mit Hilfe der UMLS-/MeSH-Term-APIs bzw. entsprechender Datenbank-Dumps des NIH (med.-wiss. Ontologien, Metathesaurus, Synonyme, Semantic Network, U?bersetzungen etc.) sollen wiederverwendbare Komponenten entwickelt werden, um medizi- nisch-wissenschaftliche Inhalte beim A?rzteportal www.DocCheck.com (150.000 Dokumente, 960.000 User) verschlagworten, indexieren und semantisch strukturieren zu ko?nnen.

 

Ansprechpartner: Stephan Schneider

 

 

Potenziale von "Second Screen"-Geräten im Rahmen von Group Decision Support Situationen (Externe Arbeit)

 

Der Einsatz von IT in Gruppenentscheidungsprozessen ist eines der klassischen Themen der Wirtschaftsinformatik. Group Decision Support Systeme (GDSS) versuchen Entscheidungsprozesse anwesender oder verteilter Entscheidungsträger zu strukturieren sowie nachvollziehbar und effizient zu gestalten. Eine besondere Rolle kommt dem System dadurch zu, dass anonyme Abstimmungen, Schätzungen, Bewertungen und Ideen prinzipiell schnell und interaktiv möglich sind. Entsprechende Effekte konnten in Laborsituationen oft mit speziell vorbereiteten Meeting-Räumen sowie spezieller Hard- und Software gezeigt werden, fanden aber bislang keine flächendeckende Akzeptanz. Andererseits sind in der Grundidee verwandte Verfahren wie bspw. die Delphi-Methode oder das Planning-Poker in agilen Software-Entwicklungs-Teams durchaus verbreitet.

Ziel der Arbeit ist dieses Potenzial mithilfe der relevanten Literatur sowie empirisch zu evaluieren. Dazu ist es anhand einzelner, ausgewählter Abläufe, die fu?r die Realisierung auf einem Smartphone geeignet sind, als Prototyp zu demonstrieren und experimentell zu pru?fen.

 

Ansprechpartner: Stephan Schneider

 

 

Consumer Healthcare

Consumer Healthcare hat den Anspruch den Patienten eine größere Verantwortung über ihre Gesundheit zuzusprechen. Dies wird durch eine bessere Einbeziehung in bestehende Datenbanken, bessere Informationsvermittlung, Vernetzung und eine pervasive Auslegung der Systeme angestrebt. Die Inanspruchnahme ist freiwillig und lässt den Patienten stets die Kontrolle über ihre medizinischen Daten.

Consumer Healthcare bedeutet in unserem Kontext, dass Patienten Unterstützung durch Informationstechnologie erhalten, um ihren Gesundheitszustand zu überwachen und zu bewerten. Ärzte können dies für eine effizientere Auswertung aufgrund besserer Datengrundlagen benutzen.


Ansprechpartner: Tobias Dehling

Einbeziehung von Nutzern in die Entwicklung
von Klinischen Informationssystemen

Master-/Diplomarbeitsthema in Kooperation mit der Knochenmarkspendezentrale Düsseldorf: Die Qualität eines Informationssystems (IS) bildet das Fundament für den Erfolg eines IS. Die Qualität eines IS wird allerdings je nach System und Betrachtungsweise unterschiedlich bewertet. Neben Erfüllung der spezifischen Anforderungen müssen Systeme, im medizinischen Umfeld, vor allem auch zuverlässig, sicher und konsistent funktionieren. Ebenso hat eine einfache Bedienung sowie Generierung von Vorteilen für die Nutzer, durch das IS, Anteil an der Qualität eines IS. Bei der Entwicklung zweier medizinischer  Informationssysteme an der Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf (KMSZ) bzw. der Universität zu Köln (UzK) wurden die Nutzer unmittelbar in den Entwicklungsprozess miteinbezogen, allerdings auf verschiedene Weise. Beim leistungserbringer-orientierten KMSZ System wurden, durch die Wahl eines inkrementellen Entwicklungsmodells, in kurzen Abständen Softwareerweiterungen bzw. Fehlerkorrekturen ausgeliefert. Das direkte Feedback der Nutzer konnte in das nächste Inkrement einfließen. Beim patienten-zentrierten UzK System wurde ein unterschiedlicher Ansatz verfolgt und Nutzer-Input in verschiedenen Entwicklungs- und Evaluationszyklen erhoben und zur Verbesserung des Systems genutzt.


Ansprechpartner: Tobias Dehling